CHUCKS

Lesung: Cornelia Travnicek aus „Chucks“ (DVA, 2016)

Film: „Chucks“ von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl

Ort: vierzigerhof, Rudolfstraße 11, 3550 Langenlois

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: € 12,- / erm. €10,-

Infos: www.dum.at

Karten: 0664 / 4327973

 

 

CHUCKS

 

Mae zog noch vor Kurzem als Punk durch die Straßen Wiens, lebte von Dosenbier und den Gesprächen mit ihrer Freundin über Metaphysik und Komplizierteres. Im AidsHilfe-Haus, wo sie eine Strafe wegen Körperverletzung abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn. Als bei ihm die Krankheit ausbricht, beginnt Mae gegen sein Verschwinden anzukämpfen: Sie sammelt seine Haare und Fußnägel wie Devotionalien und fängt zuletzt die Luft in seinem Krankenzimmer in einem Tupperdöschen ein. Chucks erzählt eine bezaubernde Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod und ist von einem Ton durchdrungen, der mal humorvoll, mal aufwieglerisch laut, aber auch überaus zärtlich sein kann. (Klappentext)

 

Cornelia Travnicek, geboren 1987, lebt in NÖ. Vielfach ausgezeichnet,  u. a. für ihr Romandebüt „Chucks“ mit dem Anerkennungspreis des Landes NÖ und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2012 erhielt sie den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem zweiten Roman „Junge Hunde“.

www.corneliatravnicek.com

 

 

CHUCKS

Ein Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl (93 min.)

 

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae (Anna Posch) zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayt Wände, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul (Markus Subramaniam) kennen und verliebt sich in ihn. Chucks, der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl (Anfang 80) erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, mal aufwieglerisch laut, dann wieder überaus zärtlich.

 

„Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär’s wert.“

(Clemens J. Setz über „Chucks“)

 

 

www.chucks-derfilm.at